Gepostet: Apr 24, 2019

Marian Härtel

Neuer Blogbeitrag: Risiko einer GbR, die zu einer OHG wird - Wie man beim regelmäßigen Lesen meiner Posts mitbekommt, gibt es mehr als genug Stolperfallen, in die man juristisch stürzen kann. Ein Thema, das ebenfalls viele nicht auf dem Radar haben, dürfte die Gründung einer GbR und die Wandlung in eine OHG sein.

Dies passiert schneller, als man denkt, es warn ein keiner, die Rechtsfolgen können aber fatal sein.

Was ist juristisch gesehen eine GbR? Nun. Schließen sich mindestens zwei Personen zu einem gemeinsamen Zweck zusammen, entsteht eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Dies passiert automatisch, ein schriftlicher Vertrag irgend einer Art ist dafür nicht nötig. Dies kann von einem gemeinsamen Urlaub bis hin zum Betrieb eines Esport-Teams oder eines gemeinsamen YouTube Kanals reichen. Weil das so einfach geht, sind die Rechtsfolgen aus einer GbR begrenzt. So kann beispielsweise eine Verpflichtung zulasten der GbR nur gemeinsam erfolgen. Eine Abänderungen dieser Vertretungsbefugnis muss dann in der Tat in einem GbR-Vertrag geregelt werden.

Oft bleibt es aber natürlich nicht bei der Absolvierung eines gemeinsamen Urlaubs oder kurzzeitigen Zweckes, für den man sich die Kosten teilt. Viele Internetprojekte werden - rein offiziell - durch GbR betrieben. Was viele nicht ahnen ist, dass eine GbR schneller, als vielen lieb ist, als OHG i.S. des Handelsgesetzbuches zu qualifizieren ist. Dies passiert automatisch, wenn ein Gesellschaft bürgerlichen Re